Trier:Klangwege 2026: Entdecke die Orgelstadt Trier!

Trier lädt auf unterschiedlichste Art und Weise zum Spazieren und Flanieren ein. Sei es durch die verschiedenen UNESCO-Stationen der Stadt, kulinarische und den Wein präsentierende Hotspots, Museen, die Mosel oder, oder, oder ... Doch etwas kam in der Aufzählung noch nicht vor – und dabei ist es längst kein Geheimtipp mehr, sondern ein etablierter Bestandteil der kulturellen Vielfalt im musikalischen Sommerangebot: ein Orgelspaziergang. Dazu laden die „Klangwege 2026“ am Samstag, 22. August, ein. Beginnend mit der Musik aus dem Schwalbennest, startet der Tag in den Mauern der ältesten Kathedrale nördlich der Alpen. Domorganist Marcel K. Eliasch wird Sie musikalisch im Trierer Dom begrüßen. Organist der Abtei St. Matthias im Trierer Süden, Gabriel Moll, verabschiedet Sie spätnachmittags mit einem Konzert. Dazwischen nehmen Sie die weit über Trier hinaus bekannten Organisten Karl Ludwig Kreutz, Volker Krebs, Kantor Martin Bambauer und Christian Braun auf eine musikalische Reise durch die Zeit und die musikalischen Stile. Bei sechs Organisten und fünf Spielstätten liegt es rechnerisch auf der Hand, dass ein Konzert zu vier Händen und vier Füßen bespielt wird – haben Sie dies schon einmal gesehen? An diesem Tag haben Sie eine Gelegenheit dazu!
Wie die musikalischen Darbietungen dem kulturellen Hunger, so kommen die Bischöflichen Weingüter auch dem leiblichen Wohl entgegen. Imbiss und Wein ergänzen die Klänge des Tages.
Eine Führung im Kreuzgang der altehrwürdigen Klosteranlage St. Matthias lädt bereits vor dem Abschlusskonzert zum Staunen und Verweilen ein.
Der Eintritt zu den Konzerten ist frei. Solidaritätstickets stehen über das mosel musikfestival zum Verkauf. Wahlweise kann auch eine Barspende an die Organisatoren vor Ort entrichtet werden. Ein Spendenrichtwert für alle Konzerte in Höhe von 20 € oder für ein Konzert in Höhe von 5 € wird empfohlen. Der Kostenbeitrag für den Imbiss wird Ihnen vor Ort mitgeteilt.
PROGRAMM:
11.30 Uhr: DOM (Domfreihof)
MUSIK AUS DEM SCHWALBENNEST
Musik von G. Morandi, G. Muffat, M. Eliasch. – An der Klais-Orgel von 1974: Domorganist Marcel K. Eliasch.
12.30 Uhr: JESUITENKIRCHE (Jesuitenstraße 12–13)
„O AUGENBLICK, VERWEILE DOCH ...“
Musik von F. Schmidt, D. Scarlatti, W. A. Mozart, K. L. Kreutz, G. Fauré und G. Pucci-ni. – An der Klais-Orgel von 1995: Prof. Karl Ludwig Kreutz.
13.30 Uhr: CASPAR-OLEVIAN-SAAL (Willy-Brandt-Platz, Eingang neben der Konstantin-Basilika)
IMBISS MIT DEN BISCHÖFLICHEN WEINGÜTERN
14.15 Uhr: KONSTANTIN-BASILIKA (Konstantinplatz 10)
MUSIK FÜR VIER HÄNDE UND VIER FÜSSE
von J. Pachelbel, D. Bédard, F. Mendelssohn Bartholdy und G. Merkel. – An der Eule-Orgel von 2014: KMD Martin Bambauer und Regionalkantor Volker Krebs.
15.15 Uhr: ST. ANTONIUS (Antoniusstraße 1)
GOTIK
Musik von G. Cavazzoni, S. Karg-Elert und L. Boëllmann. – An der Tzschöckel-Orgel von 1995: Christian Braun.
16.30 Uhr: ST. MATTHIAS (Matthiasstraße 71, Treffpunkt an der Orgel)
FÜHRUNG DURCH DEN KREUZGANG DER ABTEI ST. MATTHIAS
17.00 Uhr: ST. MATTHIAS
PROFANUM IN FANUM MISSUM – DAS WELTLICHE INS HEILIGE
Musik von A. Sullivan, A. Soler, M. de Falla und F. Chopin. – An der Karl Schuke-Orgel von 1977: Gabriel Moll
