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Trier-Ehrang/Trier-Pfalzel:Alte Mauern - Junge Töne

Foto von Inge Hülpes
Datum:
Sonntag, 10. Mai 2026 17:00 - 20:00
Ort:
Kirche St. Peter Trier-Ehrang/Marienstiftskirche Trier-Pfalzel
54293 Trier

Liebe Musikfreundinnen und Musikfreunde,

Frühling lässt sein blaues Band

Wieder flattern durch die Lüfte;

Süße, wohlbekannte Düfte

Streifen ahnungsvoll das Land.

Veilchen träumen schon,

Wollen balde kommen.

– Horch, von fern ein leiser Orgelton!

Frühling, ja du bist‘s!

Dich hab ich vernommen!

Dass Eduard Mörike eine derart starke Affinität zur Orgel hatte, dass er sie sogar in einem seiner berühmtesten Gedichte (Er ist‘s) besingt – wussten Sie das ...?

Zugegeben, ein bisschen haben wir nachgeholfen – um Ihnen das erste Konzert der Orgelmusikreihe „Alte Mauern – junge Töne ... das Podium junger Organist:innen < 30“ noch schmackhafter zu machen, als es ohnehin schon ist ...

Nachdem die Reihe im vergangenen Jahr einen ausgesprochen erfolgreichen Start hingelegt hat, geht sie mit dem Orgelkonzert unseres neuen Trierer Domorganisten Marcel Karl Eliasch in die zweite Runde. Wir laden wir Sie herzlich ein, am Sonntag, dem 12. April, um 17 Uhr in der Kirche St. Peter in Trier-Ehrang mit dabei zu sein, wenn Tanz und Osterfreude die Atmosphäre prägen. Und es kommt noch besser: Auch Sie können musikalisch mitwirken – bei dem Programmpunkt „Osterwünsche: Entscheiden Sie!“ (siehe unten) improvisiert Marcel Eliasch über Ihre Themenvorschläge. (Wir teilen dazu vor dem Konzert Papier und Stift aus.) Freuen Sie sich, wenn Sie vielleicht IHR Thema in Marche, Prière, Intermezzo oder Final wiedererkennen!

Seien Sie herzlich willkommen in der Kirche St. Peter in Trier-Ehrang!

Der Eintritt ist wie immer kostenfrei – und wie immer freuen wir uns über Ihre Spende am Ausgang, damit auch in Zukunft die jungen Töne die alten Mauern zum Schwingen bringen.

Parkmöglichkeiten finden Sie auf dem Parkplatz des REWE-Marktes 

Das Programm entnehmen Sie dem Programmheft

 

Und hier noch von Eduard Mörike ein nachträglicher „risus paschalis“:

Bei einer Trauung

Vor lauter hochadligen Zeugen

Copuliert man ihrer zwei;

Die Orgel hängt voll Geigen,

Der Himmel nicht, mein Treu!

Seht doch, sie weint ja greulich,

Er macht ein Gesicht abscheulich!

Denn leider freilich, freilich

Keine Lieb ist nicht dabei.