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Gott spricht: "Siehe, ich mache alles neu!“ :„Ich mache alles neu!“

Siehe ich mache alle neu
Datum:
8. Jan. 2026
Von:
Thomas Kupczik

„Ich mache alles neu!“

Unter dem Motto „Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!“ (Jahreslosung 2026) stand der Ökumenische Gottesdienst zum Neuen Jahr am 1. Januar um 17.00 Uhr in der Herz-Jesu-Kirche in Trier Süd. Hier ein Auszug aus der Dialogpredigt von Manuela Backes von der Neuapostolischen Gemeinde und Pastoralreferent Thomas Kupczik: „Gott spricht: Siehe ich mache alles neu. Das finde ich ja eine reizvolle Verheißung. Gott und der Resett Kopf, der die Welt auf einen schöpfungsgemäßen Urzustand zurückversetzt! Alle von Menschen verursachten Schäden und Verletzungen werden rückgängig gemacht. Vor allem für die Menschen in großer Not – die Mühselig und Beladenen – wahrscheinlich eine sehr positive Perspektive.
Siehe, er macht alles neu? Alles? Und heißt alles neu dann – alles anders?
Was bleibt denn dann noch von mir? Was geschieht mit meiner Persönlichkeit, meinen Prägungen, meinen Verletzungen. Wird das gelöscht wie eine neuformatierte Festplatte?
„Ich werde einen neuen Himmel und eine neue Erde machen – das heißt, es geht nicht um ein bisschen Kosmetik für die Welt. Alles heißt definitiv: es geht um einen Neubeginn: Aber vermutlich heißt „alles neu“ nicht gleichzeitig „alles weg- alles anders“ sondern „alles vollendet - alles durchzogen von Gottes Nähe“. Unser Glaube sagt: es bleibt Identität – aber geheilt.
Das heißt für mich: Du wirst die beste Version deiner Selbst sein können. So wie Gott dich erdacht hat.
Für mich ist der Himmel ein ganz starkes Hoffnungsbild. Krieg, Ungerechtigkeit und Umweltzerstörung haben nicht das letzte Wort. Eine andere Welt ist dank Gottes Wirken möglich, in der Gerechtigkeit und Frieden herrschen. In der Barmherzigkeit das Zusammenleben der Menschen prägt.
Auffällig ist ja, die neue Welt wird nicht mit Palästen oder Thronsälen beschrieben. Die neue Schöpfung ist kein Luxus-Ressort für Fromme. Unsere Zukunft ist darauf ausgelegt, mit Gott in ganz enger Beziehung zu sein.
Wichtig ist auch, dass wir nicht nur auf die göttliche Vollendung, sondern auch wachsam sind, wo mitten in unserem Leben Gottes Himmel bereits hier auf der irdischen Welt aufblitzt. Z.B. wenn Menschen andere Menschen trösten und heilen. Wenn Menschen Befreiung erfahren aus Abhängigkeit und Unterdrückung. Auch deshalb sollen wir wachsam sein, damit wir diese Gegenwart Gottes, die uns eine himmlische Vorausschau ermöglicht, nicht verpassen.

Im Anschluss an den Gottesdienst wurde der Neujahrsempfang des AK Ökumene zu vielen Gesprächen genutzt.